Pressestimmen

15.07.2011 – Bocholter Borkener Volksblatt

Spatz mit große Herz

Christa Platzer singt und erzählt aus dem Leben der Edith Piaf

MARIENTHAL. (...) Nieselregen und kühle Temperaturen hatten die vielen Freunde französischen Chansons nicht abhalten können, den Abend mit Geschichten aus dem Leben der berühmten Sängerin Edith Piaf zu besuchen. "EDITH PIAF - Non, je ne regrette rien" präsentierten Christa Platzer und Band.
Nicht nur die deutliche äußere Ähnlichkeit zwischen Platzer und der legendären Chansonnette machte den Abend zu einem ganz besonderen Erlebnis. Beeindruckend, kraftvoll, voller Erotik und Dramatik waren Präsenz und Stimme von Platzer. Gleich zu Beginn erntete sie geradezu überschwänglichen Applaus für Piafs wohl bekanntestes Lied "La vie en rose" aus dem Jahr 1946. Text und Musik wurden von der begnadeten Künstlerin, dem "Spatz von Paris", selbst komponiert. Mit "Milord" oder "Padam Padam" begeisterte Platzer die Konzertgäste, mühelos füllte sie mit ihrer markanten, gefühvollen Stimme das Kulturzelt. Lieder wie "L´accordeoniste" und Non, je ne regrette rien" erzählten von Liebe, Tragik und Leidenschaft im Leben der umjubelten Bühnenkünstlerin Piaf.
"Mein Herz ist zu groß für nur einen Kerl und deswegen schreibe ich die Liebe auf die ganze Erde" - Eine Textzeile aus "C´est à Hambourg" aus dem Jahre 1957 ist wohl bezeichnend für das Leben Edith Piafs. 1915 geboren und als Tochter der Köchin eines Bordells aufgewachsen, wurde sie zu der wohl bekanntesten Chansonsängerin. Berühmt machten sie aber nicht nur ihre großartigen Lieder, sondern auch ihre zahlreichen Liebschaften, ihre Alkohol- und Tablettensuch. Als Piaf im Jahr 1963 starb, nahmen rund 40.000 Menschen an ihrer Beerdigung auf dem Pariser Cimètiere de Père Lachaise teil.
Insgesamt 17 Lieder der Französin präsentierten die Musiker im Kulturzelt. Arrangiert wurden sämtliche Stücke von Dirk Sobe. Er begleitete Platzer am Klavier und gab die Einsätze für Jürgen Schneider (Schlagzeug), Christian Bergmann (Kontrabass) und Oliver Räumelt (Akkordeon) vor. Die charmante Künstlerin und ihre großartige Band bekamen, am Ende eines wunderbaren Abends, sehr verdient, stehende Ovationen vom Publikum.

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