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14.10.2003 – Thüringer Allgemeine

Salonorchester erhält Ravensburger Kupferle

WEIMAR (hw). Die sieben Musiker des Salonorchesters Weimar haben Uniformen der Heilsarmee angezogen und sich in eine Besserungsanstalt zurückgezogen. Doch dort wollen die früheren Studenten der Musikhochschule nicht bleiben.

WEIMAR (hw). Die sieben Musiker des Salonorchesters Weimar haben Uniformen der Heilsarmee angezogen und sich in eine Besserungsanstalt zurückgezogen. Doch dort wollen die früheren Studenten der Musikhochschule nicht bleiben. "Wir wollen nach oben", sagen sie, und so heißt ihr neues Programm, das am 7. November im mon ami Premiere hat. "Damit wollen wir skurriler und noch unverwechselbarer werden", sagt Schlagzeuger und Manager Jürgen Schneider. "Und komödiantischer", ergänzt der Sänger Boris Raderschatt.Spätestens mit seiner Rühmann-Revue hat das Orchester schon einen großen Sprung nach oben gemacht. Das Programm war so erfolgreich, dass die Musiker nicht nur durch ganz Deutschland tourten, von Rühmanns letzter Frau Hertha an den Starnberger See eingeladen und für Fernseh-Auftritte gebucht wurden. In Ravensburg hatten sie so beeindruckt, dass die Stadt ihnen am kommenden Samstag ihren Kleinskunstpreis, das "Ravensburger Kupferle", verleiht. "Wir sind aus allen Wolken gefallen", freut sich Schneider.Der Preis ist mit 2500 Euro dotiert, die in die neue Show investiert werden sollen. Das Programm, dessen musikalisches Spektrum jenseits der Salonmusik erweitert wird, erhält gerade seinen Feinschliff. Dafür hat das Orchester den Berliner Regisseur Tobias Lehmann engagiert. Er soll dafür sorgen, dass nicht nur Raderschatt, der seine schauspielerischen Qualitäten bereits bewiesen hat, sondern auch die anderen Musiker stärker in die Handlung einbezogen werden. Über diese verrät Schneider nur so viel: "Es geht wieder aufwärts. Kommt mit uns!"

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