Pressestimmen

22.05.2005 – Eichstätter Kurier

Die hohe Schule des Charmes mit Frack und Federboa

Eleganz und Charme hat das Salonorchester Weimar, stilvoll mit Frack und Federboa, am vergangenen Freitag auf die Artipi-Bühne gebracht. Mit Heinz Rühmann-Revue war das Programm überschrieben; und so drehte sich alles un die unvergesslichen Melodien aus den Filmen des "grossen, kleinen Mannes". Wenn auch die Witwe Rühmanns dem Salonorchester vorr drei Jahren bescheinigte, sie könnten alles, nur nicht so schön falsch singen wie ihr Mann, so zeigte Sänger und Conférencier Boris Raderschatt gleich zu Beginn die große Gemeinsamkeit zwischen ihm und Heinz Rühmann: "Ich seh so harmlos aus und niemand traut mir etwas zu", singt er mit Augenaufschlag,"doch mein Blut ist Lava und kein Himbeersaft." Er sei leidenschaftlich wie Casanova und schenkte dabei den Damen in der ersten Reihe einen vielsagenden Blick. (...)Was das Salonorchester Weimar mit seinen feinen Arrangements damit auf die Bühne brachte, konnte sich sehen- und vor allem hören lassen. Boris Raderschatt gab dabei kein Double von Heinz Rühmann, sondern mit seinen Musikern den Liedern einen eigenen Schliff, auch wenn er sich beizeiten dazu hinreißen ließ, die Stimme des großen Volksschauspielers näselnd nachzuahmen. Mit musikalischer Präzision erweckten die Weimarer alte Bekannte zum Leben(...)

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