Christa Platzer & Band - Pressestimmen

22.10.2012 – Westfälische Nachrichten

Ein glänzender Edith-Piaf-Abend

Christa Platzer schenkte den Besuchern im Bürgerhaus einen wundervollen Abend mit „Edith Piaf – Non, je ne regrette rien"“.

Mit einem glänzenden Edith-Piaf-Abend hat Christa Platzer die Herzen der sehr vielen Chanson-Liebhaber am Samstag im Bürgerhaus ganz tief bewegt. Mit ihrem Programm „Edith Piaf – Non, je ne regrette rien“ ließ die charismatische Sängerin die Welt des „Spatz von Paris“ in all seinen Facetten lebendig werden, fühlte man sich Raum und Zeit vergessend unwillkürlich versetzt in die Stadt an der Seine mit ihren kleinen Bars und Bistros.
Die (...) mit viel Liebe zum Detail geschaffene lockeren Szenenfolge wandelte sehr sensibel auf den Spuren der Grand Dame des französischen Chansons, schien Christa Platzer wie auf den Leib geschrieben. Denn diese Künstlerin imitierte mit ihrer ausdrucksstarken Stimme und mitreißenden Bühnenpräsenz nicht das große Vorbild, sondern gab jedem einzelnen Chanson eine ganz eigene Farbe.
Christa Platzer gab jedem der Chansons ein ganz lebendiges Gewand, wurde dabei ganz versiert von ihrer Band begleitet. Mit den weltberühmten Chansons „La vie en rose“, „Padam... Padam“ und „Non, je ne regrette rien“ schuf sie sofort ein inniges Band zum Publikum. Esprit und Leidenschaft verbanden sich in einer mitreißenden Art. Sie traf das unverwechselbare Timbre des Vorbildes Edith Piaf, authentisch und mit großer emotionalen Ausstrahlung. Anekdoten aus dem Leben von Edith Piaf wurden mit Feingefühl zwischen die Chansons eingefügt, offenbarte sich das bewegte Leben dieser genialen Chansonsängerin zwischen Sehnsucht, Verzweiflung, Traum und Liebe.
„L‘accordéoniste“ erklang mit genau so, wie man es sich nicht besser hätte wünschen können. Christa Platzer zeigte sich als ganz reife Künstlerin, die der Meisterin der großen Gefühle mit Kunstfertigkeit und Respekt huldigte. Natürlich durften im Reigen der weltbekannten Chansons „La vie en rose“ und das von Georges Moustaki extra für sie geschriebene „Milord“ nicht fehlen. Aber die wahre Gefühlstiefe von Edith Piaf offenbarte sich auch in den eher introvertierten Chansons wie „Mon Dieu“ und „Bravo pour le clown“. In solchen Momenten schenkten Christa Platzer und ihre Musikern dem begeisterten Publikum einfach faszinierende Momente an einem Abend der großen Gefühle.
Nach Jean Cocteau hat es „nie vorher eine Edith Piaf gegeben und es wird nie wieder eine geben“. Aber mit Christa Platzer durfte man einen Einblick in die Welt der Grand Dame erhalten, der sensibel aufgebaut alle Höhen und Tiefen eines von Skandalen, Erfolgen und wunderbarer Musik erfüllte Leben beleuchtete.

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